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Alternativen zum Ghosten

7. März 2021
Alternativen zum Ghosten

Daten ist echt anstrengend geworden. Die ganzen Unsicherheiten, die vielen unterschiedlichen Status (Beziehung, Gspusi, F+ oder doch nur ONS) und die ständige Angst geghosted zu werden, ist allgegenwärtig. Leider ist letzteres in unserer Gesellschaft fast schon zur Normalität geworden.

Insbesondere wenn das Interesse an einer Person schwindet oder man einer unangenehmen Situationen entgehen möchte, nehmen viele den leichten Weg und ghosten.

Die moderne Geistergeschichte wird immer populärer, da es halt auch wirklich der einfachste Weg ist etwas zu beenden. Doch dagegen sollte man etwas unternehmen. In der heutigen Zeit ist es durch neue Technologien und Fortschritt viel zu einfach ein Arsch zu sein und die Gefühle anderer ohne Konsequenzen zu verletzen.

Was ist Ghosten eigentlich?

Jeder war schon mal mit einer Person in einer Situation, bei der man merkt, dass das Gespräch so langsam dem Ende nah kommt. Wo die Leidenschaft und Lust zu schreiben so nach und nach abnehmen. Das natürliche Ende eines Gesprächs eben. Fair Enough.

Aber das alles ist Ghosten ja nicht. Ghosten ist nämlich das unerklärliche, abrupte und unerwartete Verschwinden. Ein vollständiger Kontakt- und Kommunikationsabbruch aus dem Nichts. Und jeder, der schon mal geghostet wurde, weiß wie mühsam das ist.

Warum sollte man nicht Ghosten?

Die Person ist einfach nicht „frei“ wenn du sie ghostest. Sie hat ständig ihren Kopf bei der letzten Nachricht und fragt sich, ob der Text womöglich nicht angekommen ist oder du ihn überhaupt gesehen hast. Sie macht sich immer noch ein kleines bisschen Hoffnung auf eine Antwort. Erlöse sie und kläre die Person auf.

Außerdem, solltest du die Person jemals zufällig wiedersehen, wird es für dich selbst super komisch werden, da du sie ja geghostet hast. Dieses peinliche Gefühl ist fast schlimmer als geghostet zu werden.

Alternativen zum Ghosten

Schreibe eine kurze Nachricht

Mache es kurz und schmerzlos: Schreibe eine Nachricht oder einen Einzeiler. Die Hauptsache ist, dass du die Person über deine Situation aufklärst und klarstellst, wie es von deiner Seite aus weitergeht. Vor allem wenn du ein oder zwei Dates mit der Person hattest, ist es das mindeste was die Person verdient hat.

Schon klar, es fühlt sich absolut nicht gut an so einen kurzen Text zu bekommen, aber es hilft der Person schneller über dich hinweg zu kommen und ist auf jeden Fall besser als zu ghosten.

„Das Date war zwar cool, aber ich denke nicht dass aus uns mehr werden kann – tut mir leid.“

„Sorry, aber ich habe nicht das Gefühl, dass zwischen uns mehr entstehen könnte.“

„Danke fürs Fragen ob wir uns nochmal treffen, doch ich finde nicht, dass wir zusammen passen würden.“

Tu so, als würde Ghosting nicht existieren

Die einfachste Möglichkeit wie man nicht ghosted, ist so zu tun, als würde es gar nicht existieren. Simpel, aber effizient.

Sei von Anfang an ehrlich

Nur weil Ghosting gerade zur Norm gehört, solltest du es nicht zu deiner werden lassen. Sei von Anfang an ehrlich und gehe so jeglichen Troubles aus dem Weg.

Benutze eine Notlüge

Nicht schön aber hey, du bist fein raus und kein kompletter Arsch.

Beende es persönlich

Vor allem wenn du länger mit der Person etwas am Laufen hattest, sollte es eigentlich selbstverständlich sein, auch persönlich Rede und Antwort zu stehen. Sei kein Weichei und beende es face-to-face.

Caspering

Jedes Kind aus den 90er kennt wohl den kleinen, lieben Geist namens Casper. Dieser Geist dient auch als Namensgeber für eine nette Alternative zum Ghosten.

Anstatt die Person nämlich zu ignorieren und einfach so fallen zu lassen, sagst du ihr wie du dich fühlst und lässt sie sanft fallen, bevor du aus ihrem Leben verschwindest. Um den Casper anzuwenden, ist es nötig zuerst etwas nettes zu sagen, bevor du zum Punkt kommst.

„Du bist wirklich super. Doch ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass der Funke übergesprungen ist. Es war aber schön dich kennen zu lernen.“

„Hey! War zwar ein cooles Treffen, aber ich denke nicht dass mehr aus uns werden wird. Somit wäre es nicht gut, wenn wir uns nochmal treffen würden. Ich hoffe du verstehst das.“

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