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Trainings- und Ernährungsplan – Fit ohne Plan (2/2)

17. März 2019
fit ohne plan

Wie schon im ersten Teil der Folge „Fit ohne Plan“ erwähnt, bin ich kein großer Fan von Trainings- und Ernährungsplänen. Nicht weil ich mich nicht daran halten kann, sondern eher wegen des Zeitaufwandes ist es mir nicht möglich, jeden Tag durchzuplanen. Aus diesem Grund möchte ich euch zeigen, wie ich mich ohne Plan ernähre und auch trainiere.

Trainieren ohne Trainingsplan

Für das Training ohne fixen Plan muss man dennoch zuvor wissen, worauf man hinarbeiten möchte. Will man abnehmen, Muskeln aufbauen, einfach fitter werden oder trainiert man auf einen Wettkampf hin. Diese Frage sollte geklärt werden, bevor man anfängt.

In meinem Fall handelt es sich um eine Mischung aus Kraft- und Ausdauertraining, da ich mich auf der einen Seite gerade auf einen Halbmarathon vorbereite und auf der anderen Seite Muskeln aufbauen möchte.

Ich habe mir dabei vorgenommen, 3-4 mal in der Woche Laufen und 2-3 ins Fitnesscenter zu gehen – als Anhaltspunkt sozusagen. Diese Einheiten schiebe ich mir aber ganz flexibel auf die passenden Wochentage und höre dabei immer auf meinen Körper wie weit ich laufe, wie viele Sätze ich stemme und wie lange ich mir Zeit dafür nehme.

Und das ist auch das wichtigste, dass man beim Trainieren ohne Trainingsplan beachten muss. Achtet immer auf das was euer Körper euch sagt. Trainiert wenn ihr fit seid und macht eine Pause, wenn ihr denkt, dass ihr eine Pause braucht.

Ernähren ohne Ernährungsplan

Meiner Meinung nach hat gesunde Ernährung etwas mit dem Hausverstand zu tun. Es ist eigentlich logisch, dass wenn der Körper nur Fast Food, fettiges oder Süßes Essen bekommt nicht richtig funktionieren kann. Somit heißt der Schlüssel zum Erfolg ausgewogene Ernährung.

Ich zum Beispiel ernähre mich nach der 5-Finger-Regel, bei der jeder Finger für eine Lebensmittelgruppe steht. Der Daumen steht für Kohlenhydrate (Vollkornnudeln,Vollkornbrot, Reis, Müsli), der Zeigefinger für Gemüse und Obst, der Mittelfinger steht für 2-3 Liter Flüssigkeit (Tee, Wasser), der Ringfinger steht für Milchprodukte und der kleine Finger steht für die tierischen Eiweißlieferanten wie Fleisch, Wurst, Fisch, Eier sowie Fette und Öle.

Am Ende des Tages ist es mein Ziel, möglichst alle Finger zufrieden gestellt zu haben. Wenn ich das geschafft habe, kann ich mit ruhigem Gewissen behaupten, dass ich mich an diesem Tag gut ernährt habe.

Was Chips, Alkohol, Süßigkeiten oder sonstige Laster angeht, könnt ihr definitiv beruhigt sein. Natürlich sind diese Dinge für den Körper nicht optimal, aber wenn man ab und an den kleinen Sünden des Lebens nachgibt ist das wirklich nichts Schlimmes.

Zum Schluss muss ich aber auch ganz klar sagen, dass so ein vorgehen höchstens als Hobbysportler mit erweitertem Ehrgeiz möglich ist. Ein Professioneller Sportler würde niemals ohne Plan arbeiten. Bei den Profis, die ihren Lebensunterhalt damit verdienen, ist alles durchdacht und geplant – da sie auch die Mittel und die Zeit dafür haben.

#bepoised

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