Ernährung

Selbsttest Weizenkleie

Wie ihr vielleicht wisst, gehöre ich zu der Sorte Mensch, die zu Essen (egal wie spät es ist) nicht nein sagen kann. Vor allem, wenn es richtig gut schmeckt, gönne ich mir ohne schlechtes Gewissen eine oder gleich zwei Portionen mehr davon. Dies führt aber auch zwangsweise dazu, dass ich immer nur das esse was mir schmeckt und mich glücklich macht. Kurz gesagt, ich esse oft das Gleiche.

Aus diesem Grund zwinge ich mich auch immer wieder neue Sachen auszuprobieren. Egal wie merkwürdig die Zutaten, das Aussehen oder die Zubereitung auch sein mag. Darum habe ich mich auch vor kurzem an ein Rezept gewagt, welches zwar nicht merkwürdig aussieht aber dennoch von der Zubereitung und auch von den Zutaten her, mir in dieser Form unbekannt war.

Selbsttest Weizenkleie

Ich habe mich nämlich an eine Pizza aka Flammkuchen aka Pfannkuchen probiert. Ja, ihr habt richtig gehört. Pizza in Form eines Flammkuchen aber dennoch ein Pfannkuchen. Klar soweit? OK, ich muss ehrlich zugeben, dass mir kein „anständiger“ Name für dieses Gericht eingefallen ist (Flizzkuchen war mein Favorit, wurde aber mehrmals als ekelhaft abgestempelt). Deshalb belassen wir es an diesem Punkt mit der Namensgebung.

Denn das Besondere an diesem Rezept ist eigentlich nicht die Tatsache, dass es keinen Namen hat, sondern eher die Zutat. Der Flizzkuchen besteht nämlich hauptsächlich aus Weizenkleie. Aus Weizenkleie und dem ein oder anderen Ei.

Doch was ist Weizenkleie überhaupt?

Was eigentlich als Abfallprodukt oder Nahrung für das Vieh gedacht war, taucht mittlerweile in fast jedem Diät-Buch, Abnehmtipp-Beitrag oder sonstigen Ernährungsforum auf. Vom Nebenprodukt der Mehlherstellung bis hin in den Ernährungsolymp sozusagen. Als guter Ballaststofflieferant unterstützt Weizenkleie nämlich die Verdauung, hat reinigende Wirkung und sättigt nachhaltig. Aus diesen Gründen wird es auch oft mit dem Abnehmen durch Ernährungsveränderung in Verbindung gebracht. Mein Ziel ist es aber nicht abzunehmen. Ich möchte mir lediglich dieses Produkt etwas genauer anschauen und testen ob sich etwas Gutes daraus machen lässt.

Darum entschied ich mich auch für die Zubereitung eines Flizzkuchens.

Fazit

Um ehrlich zu sein, hat der Teig leider nach Garnichts geschmeckt. Hier wäre es vielleicht angebracht gewesen, den Teig noch extra zu würzen um der Geschmacklosigkeit zu entkommen. Aber in Kombination mit Teig, Sauce und Belag war es ganz ok. Das Interessante war, dass ich echt nur eine halbe Portion essen konnte. Danach war ich schon ziemlich gut gefüllt aber ohne das lästige Völlegefühl. Von dem her, kann ich es mir als gute Alternative zu meiner jetzigen Ernährung vorstellen.

Rezept drucken
Flizzkuchen
Selbsttest Weizenkleie
Vorbereitung 5 Minuten
Kochzeit 5 Minuten
Wartezeit 10 Minuten
Portionen
Portionen
Zutaten
Teig
  • 6 EL Weizenkleie
  • 1 TL Maisstärke
  • 5 EL Milch
  • 2 ganze Eier
  • 2 getrennte Eiweiss
Sauce
  • 150 g Fettarmer Frischkäse
  • 60 g Magertopfen
  • 1 Prise Salz, Pfeffer, Knoblauch, Oregano, Muskatnuss
Belag
  • Thunfisch in eigenem Saft
  • Zwiebel
  • Ziegenkäse
Vorbereitung 5 Minuten
Kochzeit 5 Minuten
Wartezeit 10 Minuten
Portionen
Portionen
Zutaten
Teig
  • 6 EL Weizenkleie
  • 1 TL Maisstärke
  • 5 EL Milch
  • 2 ganze Eier
  • 2 getrennte Eiweiss
Sauce
  • 150 g Fettarmer Frischkäse
  • 60 g Magertopfen
  • 1 Prise Salz, Pfeffer, Knoblauch, Oregano, Muskatnuss
Belag
  • Thunfisch in eigenem Saft
  • Zwiebel
  • Ziegenkäse
Selbsttest Weizenkleie
Anleitungen
  1. Für den Teig alle Zutaten zu einer einheitlichen Masse vermischen und anschließend in einer mit Kokosöl eingeschmierten, beschichteten Pfanne auf beiden Seiten anbraten.
  2. Als nächstes legt man den vorgegarten Teig auf ein Backblech und beschmiert ihn mit der Sauce.
  3. Zum Schluss belegt man das Ganze noch mit seinem ausgesuchten Belag und schiebt es für ca. 10 Minuten bei 200 Grad Umluft in den Backofen.
Rezept Hinweise

Bei der Würzung für die Sauce könnt ihr euch je nach Geschmack voll austoben. Für den Belag vom Flizzkuchen habe ich mich für die gesunde Variante entschieden.  

Dieses Rezept teilen

You Might Also Like

No Comments

Leave a Reply

*