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Sport

Gastbeitrag: Die besten Tipps gegen Muskelkater

27. Juli 2017
Training

J und ich sind derzeit sehr fleißig was Training anbelangt und daher regelmäßig im Fitnesscenter anzutreffen. Bei intensivem Training mit schweren Gewichten tritt ein kleines Leiden bei uns immer wieder mal auf: Muskelkater. Das ist natürlich eine äußerst unangenehme Geschichte. Aus diesem Grund waren wir auch gleich von der Idee begeistert als das Gesundheits- und Fitnessportal Fitundgesund.at mit der Idee dieses Gastbeitrags auf uns zugekommen ist. Viel Spaß beim Lesen! 

Die besten Tipps gegen Muskelkater

Wer es beim Sport mal wieder übertrieben hat, bekommt spätestens am übernächsten Tag Besuch vom Muskelkater. Insbesondere ungewohnte Belastungen können dazu führen, dass es zu Muskelschmerzen kommt.

Generell ist ein Muskelkater schmerzhaft, aber nicht gefährlich. Er geht mit leichten bis starken Schmerzen einher und verschwindet nach kurzer Zeit wieder. Nun, gibt es präventive Maßnahmen? Und was tun, wenn es schon zu spät ist? Vorsicht ist besser als Nachsicht.

So kann einem Muskelkater vorgebeugt werden

Prinzipiell sollte anstrengende oder ungewohnte Bewegungen nicht ohne sanftes Warm-Up gestartet werden. Tipps für richtiges Aufwärmen gibt es auf fitundgesund.at

Gerade in der kalten Jahreszeit kann es zudem helfen, auf die richtige Kleidung zu setzen. Muskeln sollten nicht frieren, sondern stets warmgehalten werden. Sportliche Funktionskleidung schützt vor übermäßiger Schweißproduktion und vor dem Erkalten der Muskulatur.

Die besten Behandlungstipps von Muskelkater 

Haben sich die präventiven Maßnahmen nicht bewährt, können einfache Hausmittel die Beschwerden von Muskelkater lindern. Auch die richtige Ernährung kann zu einer schnellen Linderung beitragen. 

1. Massagen

Häufig wird die Massage als Hilfsmittel bei Beschwerden der Muskulatur empfohlen. Dabei gilt jedoch besondere Vorsicht: Falsch angewendet kann der Schmerz damit aber verstärkt werden.

Idealerweise werden die Muskeln vor der Bewegungsübung einmassiert. Mit haushaltsüblichen Oliven- oder Mandelöl kann präventiv gearbeitet werden.

Sind die Muskelbeschwerden bereits eingetreten, kann eine Massage ebenfalls helfen. Wichtig ist jedoch, dass nur sanft massiert wird. Das Durchkneten der betroffenen Stellen kann die Verletzungen der Muskulatur verstärken und zu stärkeren und länger anhaltenden Schmerzen führen.

2. Salben und Öle

Ideale Hausmittel zur leichten Massage sind Salben und Öle, die sich positiv auf die Durchblutung auswirken. Folgende Öle bzw. Produkte eignen sich wunderbar bei Muskelkater:

  • Lavendelöl (wirkt zudem entspannend auf Körper und Seele)
  • Johanniskrautöl
  • Pferdesalbe
  • Salbe mit Latschernkiefern-Öl
  • Produkte mit Urea oder Arnika

Gänzlich ungeeignet ist hingegen Franzbranntwein. So manche Großmutter wird noch auf das altbewährte Mittel setzen. Franzbranntwein enthält sehr viel Alkohol, der dauerhaft zu einem Austrocknen der Haut führt.

Wasser3. Ausreichend trinken

Ganz wichtig ist die ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Verletzten Muskeln fehlt es an Mineralien, die zur Regeneration benötigt werden. Der ideale Durstlöscher ist stilles Mineralwasser, dies unterstützt die Regeneration.

4. Gesunde Ernährung

Eine gesunde Ernährung wirkt bei Muskelkater wahre Wunder. Vor allem frisches Obst hilft. Es ist reich an Enzymen, die den Stoffwechsel ankurbeln und damit die Selbstheilungsprozesse des Körpers.

Alles was schmeckt, hilft gegen den Schmerz. Die tägliche Portion Obst kann auch helfen, einem Muskelkater vorzubeugen.

Zur Stärkung der Muskulatur ist Magnesium besonders wichtig. Auf dem natürlichen Weg kann Magnesium über Getreideprodukte wie Müsli oder Haferflocken mit Milch und einer zerdrückten Banane aufgenommen werden. Der Mineralstoff kann auch in Form von Nahrungsergänzungsmitteln eingenommen werden.

5. Kompressen gegen Muskelkater

Eine effektive Maßnahme gegen Muskelleiden stellen Wickel dar. Verschiedene Tinkturen können dabei verwendet werden.

Unabhängig vom gewählten Heilmittel ist das Vorgehen bei einer Kompresse beziehungsweise einem Wickel stets gleich: Ein sauberes Tuch aus Baumwolle oder Leinen wird in der zubereiteten Mischung getränkt und dann um das betroffene Muskelgewebe gelegt.

Senfmehlkompresse

Eine Senfmehlkompresse fördert die Durchblutung, erzeugt ein Wärmegefühl und sorgt für Linderung. Fünf bis sechs Teelöffel Senfmehl werden in warmen Wasser zu einem Brei verrührt. Der fertige Wickel kann das zwischen zwei und fünf Minuten auf der Haut bleiben.

IngwerIngwer-Kompresse

Eine Ingwer-Kompresse darf ebenfalls für maximal fünf Minuten angewendet werden. Für den Wickel muss eine drei Zentimeter lange Knolle gestückelt und in einem halben Liter Wasser aufgekocht werden. Das Tuch wird anschließend in dem Ingwersud getränkt und zur Schmerzlinderung auf die Haut gelegt.

Apfelessig-Wickel 

Apfelessig hilft die Verspannung zu lösen und den Schmerz zu lindern. Hierfür das Tuch mit Apfelessig tränken, eng um die schmerzende Hautstelle geben und 20 Minuten einwirken lassen.

Salz

Salz ist ein universelles Hausmittel, das auch bei Muskelkater seine Wirkung hat. In einer beschichteten Pfanne werden fünf Esslöffel Salz erhitzt und anschließend in einem Baumwolle- oder Leinensäckchen gefüllt. Das präparierte Säckchen wird anschließend auf die betroffenen Muskeln gelegt und trägt damit zur Linderung bei.

6. Trainingspause einlegen

Wenn der Muskel zwickt, sollte die sportliche Betätigung ruhen. Eine weitere Überanstrengung kann zu einer Verschlechterung führen und dauerhafte Muskelschmerzen erzeugen.

Leichte Bewegungen wie Spaziergänge oder Yoga sind möglich, der nächste Besuch des Fitnessstudios sollte hingegen warten.

Legen sich die Beschwerden, kann wieder mit dem Sport begonnen werden. Die Intensität sollte langsam gesteigert werden. Ein Muskelkater ist immer ein Signal des Körpers, das die Anstrengung zu hoch war. Ratsam sind daher immer eine sanfte Steigerung der Belastung und die richtige Vorbeugung.

Wir hoffen der Beitrag hat euch gefallen und hilft auch euch beim Kampf gegen den Muskelkater

*In freundlicher Zusammenarbeit mit fitundgesund.at

  • Reply
    Julia
    8. August 2017 at 17:51

    Ach ja was wäre das Leben ohne die geliebte Muskelkatze? 🙂 Ich finde, sowas gehört einfach dazu und dann weiß man selbst auch, „ok, ich hab trainiert“

    Dennoch glaube viele, man muss drüber trainieren. Gut das ich auch noch mal drauf hinweist, dass das nicht clever ist.

    Lg,
    Julia

    • Reply
      T
      9. August 2017 at 08:27

      Ja hin und wieder ein Zeichen der Muskeln, dass man ordentlich trainiert hat gehört beim Sport einfach dazu, da hast du recht! 😉

      Aber eben wie du sagst, sollte man es nicht übertreiben und dauernd zu hart trainieren.

      LG

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