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Alkohol und Sport

10. Februar 2019
Alkohol und Sport

Was viele von mir nicht wissen ist, dass ich ein absoluter Fan von Fragebögen bin. Egal über welches Thema gefragt wird – ich bin am Start. Über die Jahre habe ich mir so auch schon einiges an Erfahrung zusammengeantwortet und kann daher auch sagen, dass ein paar Fragebögen anders gestaltet werden könnten.

Zum Beispiel bin ich ja der Meinung, dass der Fragebogen beim Arzt ein bisschen abgeändert werden könnte. Bei manchen Fragen sollte nämlich nicht nur ein „Ja“, „Nein“ oder Ziffern von 1-10 als Antwortmöglichkeit gegeben sein. Sondern ein „Naja“ wäre manchmal viel passender.

Ein verlegenes, achselzuckendes aber ehrliches „Naja“. Wie bei diesen Fragen hier.

1) Wie oft trinken Sie Alkohol? – „Naja, …“

2) Wie oft waren Sie während der letzten 12 Monate nicht in der Lage, sich an Dinge zu erinnern, weil Sie zu viel getrunken hatten? – „Naja“

3) Wie oft trinken Sie sechs oder mehr Gläser Alkohol bei einer Gelegenheit? – „Naja“

Natürlich haben solche Fragen schon eine gewisse Sinnhaftigkeit aber wenn wir uns ehrlich sind, sind diese Fragen (gerade bei Studenten) meist mit einem Augenzwinkern zu beantworten.

Nicht dass ihr jetzt denkt, dass ich jeden Tag Alkohol trinke – denn ich bin ja Sportler und Sportler trinken keinen Alkohol. Das hat man mir zumindest so erzählt.

Alkohol und die Auswirkungen auf den Körper

Vorweg – Das Alkohol eine legale Droge ist, in unserer Gesellschaft damit zu locker umgegangen wird und dass die Folgen bei übermäßigen bzw. überdurchschnittlichen dauerhaften „Genuss“ für unseren Körper und Geist vehement sind, weiß wahrscheinlich jeder. Darum werde ich auch nicht weiter darauf eingehen, sondern explizit meine Erfahrung und meine Meinung zum Thema „Alkohol und Sport“ preisgeben.

Alkohol ist Speziallieferant für sogenannte leere Kalorien. Das bedeutet: Hohe Kalorienanzahl aber fehlende Vitamine, Mineralstoffe, Eiweiße und gesunde Fettsäuren. Kurz gesagt fehlt hier alles, was dem Körper wichtig ist. Des Weiteren hemmt Alkohol auch den Fettabbau im Körper, da er zu sehr damit beschäftigt ist, den Alkohol selbst abzubauen. Auch beeinflusst er die Regenerationsphasen bei Verletzungen, die Leistung im Sport, dehydriert den Körper und fördert den Heißhunger auf Fast Food.

Somit stimmt es schon, dass Alkohol und Sport prinzipiell nicht zusammenpassen, da Alkohol den Körper negativ beeinflusst. Aber dennoch können es Alkohol und Sport miteinander aushalten – wenn man das eine in Maßen hält.

Zum Beispiel greift Alkohol die Kondition nicht direkt an. Denn die Kondition entsteht aus einem Zusammenspiel von Herz, Kreislauf, Lunge, Blut und Muskeln. Die Leistungsfähigkeit ist zwar nach einer langen, flüssigen Nacht kurz eingeschränkt aber verliert nicht an ihrer Höhe. Außer das Training kommt wegen dem häufigen Feiern zu kurz.

Auch ich habe mir kurz überlegt, ob ich wieder den Versuch starten soll, während meiner Vorbereitung auf Alkohol zu verzichten und bin dann auch ziemlich schnell zu einer Entscheidung gekommen. Ganz nach meinem Motto „be poised!“ (engl. „Sei Ausgeglichen!/finde die Balance!“) versuche ich auch hier meine Balance zwischen Alkohol und Sport zu finden. Denn jeder der mich kennt weiß, dass ich gerne das ein oder andere Bier trinke, ab und an gerne feiern gehe und auch manchmal soviel trinke, dass ich am nächsten Morgen gegen einen Kater kämpfen muss. Aber diese Momente möchte ich mir durch den Sport auch nicht nehmen lassen.

Schlussendlich muss jeder mit sich selbst ausmachen, ob man als Sportler trinkt, wie viel man trinkt oder was man trinkt. Dabei sage ich aber nicht, dass man mit Alkohol mehr Spaß hat als ohne. Ich bin auch strikt gegen den Gruppenzwang, der in unserer Gesellschaft leider allgegenwärtig ist und Aussagen wie „Was?! du trinkst heute nichts?“ oder „Komm schon. Nur ein Glas.“ hervorbringt. Als ob man sich rechtfertigen müsste, dass man heute mal keinen Alkohol trinkt.

#bepoised


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