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Lifestyle Sport

Adieu Sportwäscheberg

2. April 2019
Lebewohl Sportkleidung

Und schon wieder stehen wir uns gegenüber. Schweigend, beklemmend, uns anstarrend. Langsam bemerke ich, wie sich meine Augen mit Tränen füllen und mein Körper dem Gefühl nachgeben möchte, dass es alles einfach so weitergehen kann. Doch ich versuche dagegen anzukämpfen, denn ich will keine Schwäche zeigen – nicht schon wieder. „Warum stehst du nur so da!? Sag doch endlich was oder war es das etwa?“ rutscht mir plötzlich mit zitternder Stimme über die Lippen.

Ich versuche stark zu bleiben, denn eigentlich ist es mir schon länger bewusst. Ich nehme mir noch ein paar Sekunden Zeit um einen klaren Kopf zu bekommen, fasse schließlich meinen ganzen Mut zusammen und sage Lebewohl. Lebewohl zu dir und deinen anderen schmutzigen Kollegen. Lebewohl mein allgegenwärtiger Schmutzwäscheberg.

Eigentlich bin ich eine ganz ordentliche Person und versuche auch meine Wohnung sauber zu halten. Doch eine Sache bekomme ich einfach nicht so leicht in den Griff. Meine Schmutzwäsche und dem daraus resultierenden Schmutzwäscheberg.

Die Hauptursache für meinen Kleidungsverschleiß ist definitiv der Sport. Da ich mindestens 4 Mal in der Woche Sport betreibe, kommt auch eine dementsprechend hohe Anzahl an schmutziger Kleidung zusammen. Aus diesem Grund habe ich nach Lösungen gesucht, die mir den Verbrauch von Sportkleidung auf ein Minimum reduzieren und somit das Problem eines zu großen Schmutzwäscheberges vom Leib halten sollen.

Sportkleidung öfters anziehen

Wenn ich trainieren gehe, benötige ich mindestens fünf Kleidungsstücke. Socken, kurze/lange Thermounterschwäsche, kurze/lange Hose, Shirt und Pullover. Auf Dauer würde ich daher nicht einmal mit dem Waschen nachkommen. Aus diesem Grund finde ich es nicht unhygienisch, sondern einfach nur logisch, dass ich meine Sportklamotten, ohne sie zu waschen, nochmal anziehe. Dabei lebe ich nach dem Vorsatz: So lange die Kleidung nicht stinkt, kann ich sie ruhig nochmal anziehen.

Fun Fact – Vor großen Laufwettkämpfen ist es sogar üblich die Sportkleidung am Vortag „anzuschwitzen“.

Um zu verhindern das meine Klamotten beginnen unangenehm zu riechen hänge ich sie einfach nach dem Training auf und lasse sie trocknen. Das gilt sowohl für meine Socken und Hosen als auch für meine Laufjacke.

Sportkleidung auswaschen

Bei meinen T-Shirts sieht das hingegen schon ein bisschen anders aus. Auf der einen Seite benutze ich bei einem Workout normale Baumwollshirts oder Baumwollpullis, da ich es so einfach angenehmer finde. Diese hänge ich, wie gehabt, nach dem Sport einfach auf. Auf der anderen Seite verwende ich aber bei Laufeinheiten immer T-Shirts aus Polyester oder anderen Kunstoffen, da sie für Läufer viel mehr Vorteile gegenüber Baumwollshirts mit sich bringen.

Bei solch synthetischen Stoffen kommt es aber oft vor, dass sie relativ schnell schlecht riechen. Aus diesem Grund gebe ich sie nach der Trainingseinheit einfach in ein Waschbecken, mische Wasser und einen Schuss Waschmittel dazu, lasse sie für ca. 30 Minuten einweichen und stecke sie fürs Schleudern in die Waschmaschine. So erspare ich mir nicht nur das ständige Waschen, sondern auch Wasser und Energie.

Falls der Schweißgeruch aber immer noch nicht weg ist, gebe ich das Shirt vor dem Waschen für eine Stunde in ein Wasser/Essig Gemisch.

Mit diesen leichten Tipps ist es mir möglich meinen Wäscheberg auf ein Minimum zu reduzieren und kein überflüssiges Gipfelkreuz in Form von Sportkleidung anzuhäufen.

#bepoised

*In freundlicher Zusammenarbeit mit Peek & Cloppenburg




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